Leider gibt es diesmal keine erfreulichen Nachrichten über
das vergangene MINI Challenge 2006 Wochenende im Rahmen der Tourenwagen
Weltmeisterschaft (WTCC)in Oscherleben in der nähe von Magdeburg!
Von P14 aus ging ich am Samstag ins erste Rennen was aufgrund
meiner Leistungen am Nürburgring nur wenig berauschend war.
Bereits in der ersten Kurve wurde ich Opfer eines Massencrashs
und musste meinen MINI stark beschädigt am Streckenrand abstellen.
Nur einer hervorragenden Leistung meiner Mechaniker Crew war
es zu verdanken, das ich am Sonntag vom letzten Startplatz aus
ins Rennen gehen konnte!
Ich konnte mich von P 35 aus bis auf P 17 nach vorne kämpfen,
als ich nach einem Überholmanöver plötzlich keine
Stromversorgung mehr an Bord hatte und meinen MINI erneut am Streckenrand
parken musste.
Nach einigen Startversuchen lief das Ding aus unerklärlichen
Gründen wieder und ich konnte noch als 26 die Ziellinie passieren.
Bei der technischen Nachkontrolle stellte sich heraus, dass eine
defekte Lambda-Sonde für den Stromausfall verantwortlich
war, und ich nach dem Elektronik Defekt von Imola nun bereits
zum 2 mal unschuldig auf wertvolle Punkte verzichten musste.
Aber was solls. That’s Racing!
Ich hoffe nun das der Defektteufel nun endgültig von mir
ablässt damit ich in 2 Wochen auf der Nürburgring Nordschleife
im Rahmen des 24 Stunden Rennens, wieder vorne mit von der Partie
bin.
Deutlich besser lief es für meinen Schweizer Teamkollegen
Roger Fässler.
Bereits im Zeittraining konnte er mit P9 sein bestes Zeittrainigs
Ergebnis einfahren.
Den ersten Lauf beendete er nach einer Fehlerfreien Fahrt auf
den hervorragenden 8 Platz, was auch Startplatz 8 für den
2 Lauf am Sonntag bedeutete.
Nach einer super Leistung, Top Rundenzeiten und harten kämpfen
und Überholmanövern überfuhr Roger als 7 die Ziellinie
und holte einmal mehr für das MINI Challenge Team Austria-Swiss
die Kohlen aus dem Feuer!
Gleichzeitig war dies das beste Ergebnis seiner Karriere! |